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Newsletter vom 18.04.2012



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

die Wohnungswirtschaft befindet sich in einem Spannungsfeld, das von zwei Fragestellungen geprägt ist: Was wird Energie in Zukunft kosten und wo wollen die Menschen wie leben?

Die Branche kommt nicht umhin, hierzu Antworten zu finden und wirtschaftliche Lösungen zu entwickeln. Gleichwohl hat es vordergründig den Anschein, dass sich die Wohnungswirtschaft zunehmend in der Defensive befindet. Hier lautet das Stichwort: Demographiefalle. Haben sich 2007/2008 noch 451.000 junge Menschen um Ausbildungen beworben, so lag die Zahl 2007/2008 bei 389.000 Menschen und im Jahre 2010 ist sie auf 383.000 Menschen abgesunken. Pessimismus ist an dieser Stelle m.E. nicht angebracht. Es spricht vieles dafür, dass die Wohnungswirtschaft aus sozialen wie auch volkswirtschaftlichen Überlegungen in Zukunft immer wichtiger wird, weil …

1) die Wohneigentumsbildung an Bedeutung gewinnt. Begründung: Das gesetzliche und umlagefinanzierte Rentensystem wird eine weitere - eine private - Säule benötigen. Das wird unserer Branche helfen, da sich ein Jeder mit der Rentenfrage beschäftigen muss.

2) die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt den Wohnungsmarkt beeinflusst: Begründung: Nur die Wohnungsmärkte, die über eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur verfügen, werden auch prosperieren können.

3) die strukturellen Effekte des demographischen Wandels zunehmen. Begründung: Es werden mehr Frauen in „Lohn und Brot“ kommen müssen, um das demographische Dilemma aufzulösen. Das führt zu „Doppelverdienerhaushalten“. Höherwertige Immobilien werden deshalb von den Familien nachgefragt werden, in denen beide Elternteile arbeiten. Ein funktionierender Wohnungsmarkt braucht dennoch ein differenziertes Wohnungsangebot: Vom „intelligenten Schlichtwohnungsbau“ bis zum „High-End-Produkt“.

 

 

4) es weitreichende technische Effekte geben wird. Begründung: Die technische Entwicklung im Bereich der Nachhaltigkeitsdiskussion führt zu einem bisher noch nicht erahnten Fortschritt.

Unternehmen, die diese Entwicklungen durchlaufen, werden dringender denn je gut ausgebildete Fachkräfte benötigen. Dazu müssen sie die Qualifikation ihrer Mitarbeiter weiterentwickeln, denn eine vorausschauende Nachwuchskräfteförderung und Führungskräfteentwicklung tragen zur Verbesserung der Unternehmensergebnisse bei. Entscheidend ist, dass Qualifizierungsmaßnahmen nicht auf das fokussieren, was heute ansteht, sondern auf das, was morgen gefordert wird. Wer darüber hinaus den Wettbewerb um kluge Köpfe gewinnen will, muss als Arbeitgeber - als Marke - interessant sein. Erfahrungen aus der Praxis belegen regelmäßig, dass eine am Menschen ausgerichtete Unternehmenskultur in Verbindung mit einer strategischen Personalentwicklung den Wert des jeweiligen Arbeitgebers - der Marke - steigert.

Damit scheinen die Chancen für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in der näheren Zukunft klar umrissen. Nutzen wir die Zeit gemeinsam, um unsere Unternehmen und unsere Mitarbeiter möglichst optimal auf die Zukunft vorzubereiten.

Es grüßt herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 

 


  
 

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