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Newsletter vom 14.07.2016



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

es ist Common Sense: ein jeder Lebens- und Wirtschaftsbereich wird von der Digitalisierung in den kommenden Jahren schrittweise beeinflusst werden. Im Ergebnis werden sich unsere Lebens- und Arbeitswelten – möglicherweise – fundamental verändern. Von Routinen geprägte Tätigkeiten werden aufgrund von fortschreitender Technologie und lernenden Algorithmen von Maschinen erledigt werden können. Im Ergebnis kann der Mensch Zeit und Lebensqualität gewinnen.

Trotz dieser sicherlich wünschenswerten Perspektive zeigt ein Blick in die Geschichte, dass wir Menschen auf grundlegende Veränderungen immer ähnlich reagiert haben: es gab die Bewahrer, die Mahner und die Enthusiasten. Es gab die Menschen, die die sich abzeichnende Entwicklung als Bedrohung verstanden und dies auch artikuliert haben. Und es gab die Menschen, die mit Eifer ins neue Zeitalter aufbrachen – ohne die Fallstricke zur Kenntnis zu nehmen. So schrieb Udo Di Fabio in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 31. Mai 2016 entsprechend hintergründig: „Der Mensch wird im digitalen Zeitalter berechenbarer. Sein grundgesetzlich verbriefter Schutz sollte allerdings nicht zur Kalkulationsmasse werden“. (FAZ vom 31. Mai 2016, Nr. 124, S. 13). Unabhängig davon, zu welcher Gruppe sich jeder einzelne von uns zählt, in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche ist schöpferische Gestaltungskraft gefragt. Unsere gemeinsame Aufgabe als Gesellschaft und als Branche ist es, den Prozess im Sinne der Menschen und der Unternehmen zu gestalten.

Eine zentrale Stellschraube für die Gestaltung unserer Zukunft in den Unternehmen wird die Aus- und Weiterbildung sein. Es geht um die Qualifizierung von Berufstätigen aller Altersgruppen. Ein Recht auf Weiterbildung könnte deshalb laut Thorben Albrecht, Staatssekretär beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in Zukunft zu einem der wichtigsten Arbeitnehmerrechte gehören. Aber nicht nur das Individuum

 

ist gefordert, seine Qualifikationen zu verbessern; auch den Unternehmen und der Politik kommt eine entscheidende Rolle bei der Kompetenzentwicklung zu. Nach Aussage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist die berufliche Weiterbildung der Schlüssel für erfolgreiches Lernen und Arbeiten in der Zukunft.

Das Weiterbildungsangebote einen Wettbewerbsvorteil darstellen, haben deutsche Unternehmen erkannt: Laut der im März 2016 vom Bundesministerium veröffentlichten „Digitalen Strategie 2025“ geben branchenübergreifend acht von zehn Unternehmen an, dass die Weiterbildung von Fachkräften im Hinblick auf die digitale Arbeitswelt entscheidend für die Konkurrenzfähigkeit ist. Durch ständige Qualifizierungsmaßnahmen wird Wissen in den Unternehmen aufgebaut, um die Chancen der Digitalisierung entsprechend zu nutzen und Risiken zu minimieren. Meines Erachtens wird es für uns in der Branche wichtig sein, nicht nur Bildungsinhalte bereitzustellen, sondern die Art des Wissenserwerbs anzupassen. Digitale Technologien ermöglichen und erfordern eine Vermittlung durch innovative didaktische Mittel, zusätzliche Verbreitungswege und interaktive Lernformate.

Mit diesen und weitergehenden Fragestellungen beschäftigen wir uns an der Akademie der Immobilienwirtschaft aktuell sehr intensiv. Somit werden zwei Schlüsselfragen zu beantworten sein:

1) Welche Auswirkungen wird die digitale Transformation auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft haben?

2) Mit welchen Konzepten in der Aus- und Weiterbildung können wir gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern?

Um diese Fragen gemeinsam mit Ihnen zu beantworten, haben wir uns hier im Hause entschieden, einen Themenschwerpunkt im Bereich der Digitalisierung im Jahr 2016/2017 zu setzen. Im Rahmen der „Lerninsel 2016“, der „Managementakademie“ und der Tagung „real estate Führungsexzellenz im mittleren Management“ werden wir gemeinsam mit den Vertretern der Branche die Herausforderungen und die Auswirkungen der Digitalisierung diskutieren. Freuen würde ich mich, wenn Sie uns in diesem Diskurs im Sinne unserer Unternehmen unterstützen würden!

Es grüßt sehr herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 


  
 

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