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Newsletter vom 24.02.2016



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

schnell sind die ersten Wochen des neuen Jahres vergangen und ich hoffe, dass Sie noch voller Tatendrang sind. Denn Aufgaben wird es für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in diesem Jahr zur Genüge geben, das zeigt die jüngste Statistik „Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2015/2016“ des GdW.

Das Dokument des Bundesverbands ist ein zuverlässiger Seismograph für die anstehenden Entwicklungen in der Branche, weshalb ich zentrale Erkenntnisse der Studie in Kürze nennen möchte. Vor allem zwei Herausforderungen sind von hoher Relevanz, die miteinander in Verbindung stehen.

Diese sind:
1. Die Umsetzung des Neubaubedarfs in Ballungszentren
2. Die Bewältigung der Zuwanderung von Flüchtlingen in die Bundesrepublik

Auf beide Aspekte möchte ich im Folgenden eingehen.

Zu 1.: Die hohe Notwendigkeit von Bautätigkeiten ergibt sich zum Teil durch das Neubaudefizit seit 2002. Auch wenn in den letzten Jahren wieder vermehrt gebaut wurde, holen die derzeitigen Aktivitäten den in über zehn Jahren entwickelten Rückstand nicht wieder auf. Ein „Notstand“ lässt sich vor allem für Wohnungen mittlerer und niedriger Preislagen in Ballungszentren feststellen. Nach Schätzungen des GdW wurden in 2015 circa 260.000 Wohneinheiten fertiggestellt. Benötigt werden aus der Sicht des Bundesverbands ungefähr 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. Die kontinuierlich steigenden Studierendenzahlen verstärken die Nachfrage an Wohnraum in einem günstigen Preissegment ebenso wie die Migration in die Bundesrepublik Deutschland.

Zu 2.: Laut dem Dokument „Aktuelle Zahlen zu Asyl“, welches vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge herausgegeben wurde, sind im Jahr 2015 in Deutschland 476.649 Asylanträge gestellt worden. Gemäß den Angaben des

 

Bundeministeriums des Innern lag die Zahl der tatsächlich Einreisenden deutlich höher. Im EASY-System, einem IT-System zur Erstverteilung, sind 2015 bundesweit etwa 1,1 Millionen Zugänge von Asylsuchenden registriert worden, wobei Fehl- und Doppelerfassungen möglich sind.

Bereits jetzt engagiert sich die deutsche Wohnungswirtschaft intensiv für eine menschenwürdige Unterbringung einer großen Anzahl von Asylbewerbern. Die Bestrebungen gilt es, fortzusetzen. Es ist zu beachten, dass nicht nur die Erstunterbringung, sondern vor allem die langfristige Integration der ankommenden Menschen eine Herausforderung darstellt. Hierzu müssen von der Politik in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft Konzepte entwickelt werden. In jedem Fall sind Bautätigkeiten in großem Umfang notwendig, um zeitnah den benötigten Wohnraum bereitzustellen.

Der knappe Überblick über die derzeitigen Entwicklungen zeigt: 2016 wird ein anspruchsvolles Jahr für die Branche. Es ist meines Erachtens beeindruckend, welchen Beitrag die Wohnungswirtschaft bei der Unterbringung von Flüchtlingen leistet. Die Bemühungen könnten noch deutlich ausgeweitet werden, wenn die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert würden. So fordert der überwiegende Teil der Wohnungsunternehmen ein größeres Engagement von Bund, Ländern und Kommunen bei der sozialen Betreuung und den integrativen Maßnahmen von Flüchtlingen, beispielsweise im Bereich Bildung.

Wir von der BBA sehen unsere Aufgabe darin, die Branche bei allen Fragen rund um die Aus- und Weiterbildung zu unterstützen. Deshalb haben wir 2015 ein umfassendes Konzept für ein gelungenes Integrationsmanagement vorgelegt. Die Bildungsangebote in dem Bereich werden laufend ergänzt und können hier eingesehen werden.

Sollten Sie Fragen zu unseren Produkten haben, stehen wir Ihnen gern mit persönlicher Beratung zur Seite und entwerfen neue Konzepte gemäß dem Weiterbildungsbedarf in Ihrem Unternehmen. Also: Lassen Sie uns gemeinsam auf die neuen Herausforderung reagieren und die sich ergebenden Chancen zum Wohl der Menschen nutzen.

Es grüßt sehr herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 


  
 

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