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Newsletter vom 07.11.2012


Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

jeder von Ihnen kennt das alte deutsche Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Zum Glück wissen wir heute, dass der Wahrheitsgehalt dieses Sprichwortes nicht sehr hoch ist. Viel eher scheint es so, als ob der Verfasser dieser Aussage ein wahrer Lernmuffel gewesen sein muss und lediglich danach trachtete, seinen Müßiggang fortzusetzen. Denn unzählige Rentner an deutschen Universitäten beweisen uns seit Jahren das Gegenteil. Ein weiterer Nachweis für den geringen Wahrheitsgehalt der Aussage ist der anhaltende Erfolg der deutschen Wirtschaft, der seine Wurzeln in der Innovationskraft und damit auch der Fähigkeit und dem Willen der Mitarbeiter dazuzulernen hat. Weder Porsche, Mercedes, Siemens, Bosch oder Bayer würden heute um die Weltmarktführerschaft kämpfen oder Deutschland Exportweltmeister sein, wenn da nicht der ständige Drang sich zu verbessern und weiterzuentwickeln gewesen wäre.

So mussten die deutschen Unternehmen, ebenso wie andere auch, insbesondere in den letzten zwanzig Jahren auf technische, rechtliche, betriebs- und finanzwirtschaftliche Neuerungen im großen Stil reagieren. Und das haben sie auch erfolgreich getan. In den meisten Fällen sogar deutlich erfolgreicher als ihre internationalen Mitbewerber. Ohne den Lern- und Gestaltungswillen ihrer Mitarbeiter wäre dies jedoch nicht möglich gewesen. Und die bisherigen Resultate geben ihnen Recht. Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen und beruflichem Erfolg von Mitarbeitern liegt also in der ständigen Weiterentwicklung – kurz: Dem lebenslangen Lernen. Wer sich dem heutzutage verschließt, wird auf Dauer nicht am Markt bzw. Arbeitsmarkt bestehen können.

 

 

 

Dies hat insbesondere die jüngere Generation Y für sich wahrgenommen und fordert entsprechende Fort- und Weiterbildungsangebote ein. Immerhin sind für rund 60 Prozent von ihnen entsprechende Angebote ausschlaggebend bei der Wahl des Arbeitgebers. Doch auch die älteren Generationen X und jene der Babyboomer fragen vermehrt Weiterbildungsangebote nach. So sieht die Generation X in einer weiteren Qualifikation einen Weg zum beruflichen Aufstieg bzw. zur Verwirklichung, während die Babyboomer für sich erkannt haben, dass Weiterbildung für sie eine Notwendigkeit darstellt, um sich langfristig im Beruf behaupten zu können. Als weiterer Faktor kommt hinzu, dass es heute eher als ungewöhnlich gilt, sein komplettes Arbeitsleben bei ein und demselben Arbeitgeber zu verbringen. Folglich steigt auch die Zahl der sogenannten Quereinsteiger, welche von den Weiterbildungsmöglichkeiten profitieren. Es ist also längst keine Frage mehr, ob sich ein Personalentwicklungskonzept mit entsprechendem Weiterbildungskatalog positiv auf die Mitarbeiter und die wirtschaftlichen Ergebnisse eines Unternehmens auswirkt, sondern vielmehr, wann ein Unternehmen ohne ein solches Konzept nicht mehr zukunftsfähig ist und gegenüber der Konkurrenz abfällt.

Die Wohnungswirtschaft selbst hat die Zeichen bereits erkannt und fragt seit einigen Jahren intensiv berufliche Weiterbildungsangebote nach. Lassen Sie uns gemeinsam auf dieser Bereitschaft aufbauen und die sich ergebenden Chancen nutzen.

Es grüßt herzlich

Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 

 


  
 

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