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Newsletter vom 22.07.2015



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

es ist inzwischen „common sense“, dass die Digitalisierung und die mit ihr einhergehenden technischen und gesellschaftlichen Veränderungen die Gesellschaft maßgeblich prägen und auch in Zukunft formen werden. Hierbei sind die Herausforderungen der Digitalisierung von besonderer Relevanz, die dazu führen, dass sich zum einen Lebens- und Produktionsprozesse so sehr verändern, dass sie den jeweiligen Gesellschaften ein neues Antlitz geben. Zum anderen werden die Eckpfeiler einer freiheitlichen-demokratischen Grundordnung unter dem Stichwort der digitalen Grundrechte neu definiert werden müssen. So warnen einige Experten vor neuartigen Monopolstellungen, beispielsweise von Suchmaschinen, deren Konzerne zunehmend die Macht haben, um Realitäten kontrollieren, manipulieren und bei Bedarf „in kleinste Stücke schneiden“ zu können.

Die Stichwörter „Kontrolle“ und „Manipulation“ spielen auch in der Personalpolitik eine zunehmend wichtige Rolle. So muss nicht nur die Immobilienbranche vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Digitalisierung adäquat mit Personal „versorgt“ werden. Dieses muss zum einen urteils- und handlungsfähig sein. Zum anderen müssen sich die Arbeitnehmer an Werten orientieren, die ökonomische und soziale Belange im Sinne des Unternehmens und der den Unternehmen anvertrauten Menschen in der Balance halten. Hierbei geht es nicht um Parteipolitik. Vielmehr muss bei jedem Mitarbeiter die innere Überzeugung geweckt werden, dass Ökonomie und Technik dem Menschen zu dienen habe – und nicht umgekehrt. In diesem Zusammenhang sei beispielsweise an die Auswirkungen der Technisierung beim Hochgeschwindigkeitshandel an der Börse und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen erinnert. Bei der Betrachtung solcher Phänomene sollte es nicht

 

darum gehen, im Sinne eines Kulturpessimismus oder einer möglicherweise auftretenden Technikfeindlichkeit auf die Entwicklungen zu schauen, sondern vielmehr darum, konstruktive Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft zu suchen.

Da die Immobilienwirtschaft einer der vielfältigsten und größten Wirtschaftszweige in Deutschland ist, hat sie eine besondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Ich kann bei der täglichen Arbeit beobachten, dass es den Vertretern der Branche auch um eine Sicherung oder Rettung des „Ich als ein frei denkendes Subjekt“ in unserer fortschreitend technisierten Welt geht.

Für den Bereich der Aus- und Weiterbildung heißt das, ein Ziel jeglicher Bildungsvermittlung muss es sein, das Individuum vor jeder möglichen Manipulation durch Zwänge zu schützen. Dieser Herausforderung trägt die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin gerne Sorge – insbesondere bei der Ausbildung des „Nachwuchses“ der Branche. So bearbeiten Auszubildende des zweiten Lehrjahres in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei unserer „Lerninsel“ eine Woche lang eine wohnungswirtschaftliche Projektarbeit, damit sie lernen, die ihnen anvertrauten Aufgaben als Ganzes zu verstehen und um die Fähigkeit zu eigenständigem Denken und Handeln zu fördern. Mehr zu unserer Projektwoche für Auszubildende können sie in dem vorliegenden Newsletter nachlesen.

Eine solch umfassende Schulung spielt meines Erachtens eine wichtige Rolle, um die Mitarbeiter von morgen für die anstehenden Aufgaben der nächsten Jahre und Jahrzehnte zu rüsten. Sollten Sie selbst Fragen bezüglich Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten haben, zögern sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gern erarbeiten wir mit Ihnen individuelle Lösungen, im Interesse Ihres persönlichen beruflichen Erfolges, Ihres Unternehmens und damit letzten Endes im Interesse der Immobilienwirtschaft als Ganzes.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich einen angenehmen Sommer!

Es grüßt sehr herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 


  
 

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