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Newsletter vom 13.02.2015



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

kommt es Ihnen auch fast unwirklich vor, wie schnell die ersten Wochen des neuen Jahres vergangen sind? Und freuen Sie sich auch schon auf die ersten frühlingshaften Tage, die wir hoffentlich bald genießen werden?

Frühlingshafte Gefühle verspürt auch die deutsche Immobilienwirtschaft. Als zu Beginn dieses Jahres die Maklerhäuser ihre Marktberichte veröffentlichten, war der Jubel unüberhörbar: Rund 40 Milliarden Euro wurden in deutsche Bürohäuser, Einkaufszentren und andere gewerblich genutzte Immobilien investiert, so viel wie seit dem Boomjahr 2007 nicht mehr. Auch Wohnimmobilien waren äußerst gefragt, so dass Wohnungsportfolios für etwa 12 Milliarden Euro den Eigentümer wechselten.

Die Experten sind sich einig: Angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, der fehlenden Anlagealternativen sowie der politischen und wirtschaftlichen Stabilität Deutschlands wird die Party auf dem hiesigen Immobilienmarkt vorerst weitergehen. Eine steigende Nachfrage durch Mieter und Investoren erwartet jedenfalls The Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), die als Berufsorganisation führende Immobilienexperten vertritt. Und auch das Frühjahrsgutachten, das der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) Anfang Februar vorgelegt hat, zeichnet ein rundum positives Bild.

Das alles klingt zweifellos gut. Doch manchmal muss ich an das Jahr 2007 denken, als der deutsche Immobilienmarkt ebenfalls eine Boomphase erlebte. Sie erinnern sich an den Kater, der auf diese Feier folgte: an die US-amerikanische Subprime-Krise, an den Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers

 

und an die weltweite Wirtschafts- und Finanzmarktkrise, die durch die Verwerfungen auf den Immobilienmärkten ausgelöst wurde.

Gewiss, die Situation ist heute eine andere. Während damals viele Anleger ihre Investments mit waghalsigen Excel-Kalkulationen schönrechneten und ihre Ankäufe mit abenteuerlichen Fremdfinanzierungsquoten unterlegten, arbeiten die heutigen Investoren in aller Regel mit einem hohen Eigenkapitalanteil. Und sie schauen, so berichten jedenfalls die Makler, nicht nur auf den schnellen Deal, sondern auch auf die Qualität der Immobilien. Professor Dr. Lars P. Feld, Mitglied des Sachverständigenausschusses zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, kommt im Frühjahrsgutachten des ZIA denn auch zum Schluss, es drohe – zumindest noch – keine Blasengefahr.

Hoffen wir, dass er recht behält. Was ich aber gerade in der heutigen Phase besonders wichtig finde, ist die konkrete, fachkundige Auseinandersetzung mit den Immobilien und – ganz entscheidend – mit den Menschen, die in diesen wohnen und arbeiten. Immobilien sind eben kein reines Wirtschaftsgut. Vielmehr prägen sie unsere Städte, geben den Menschen eine Heimat und bieten ein Umfeld, in dem sich die Menschen beruflich entfalten können.

Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, brauchen alle, die beruflich mit Immobilien zu tun haben, ein solides Wissen über rechtliche, technische und soziale Entwicklungen. Mit unseren Aus- und Weiterbildungsangeboten legen wir auch im neuen Jahr die Basis, damit Sie und Ihre Mitarbeiter stets auf dem aktuellen Stand bleiben und sich frühzeitig mit zukunftsträchtigen Tendenzen auseinandersetzen können – im Interesse Ihres beruflichen Erfolges, aber auch im Interesse der gesamten Immobilienbranche.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich einen belebenden Frühling!

Es grüßt herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 


  
 

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