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Newsletter vom 06.05.2013



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

laut eines Artikels der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. März 2013 belebt sich der deutsche Wohnungsbau in diesem Jahr weiter. Es gibt einen vierten Anstieg der Baugenehmigungen und geschätzte 216.000 Wohnungen werden dieses Jahr voraussichtlich fertiggestellt.

Gemäß des Zeitungsartikels erklären sich Beobachter dieser Entwicklung die Belebung des Wohnungsbaus zum Teil als Nachholeffekt, da die Jahre zuvor weniger gebaut wurde. Zudem schlage sich die gute Lage am Arbeitsmarkt, steigende Realeinkommen und niedrige Zinsen nieder. Die Kombination dieser Faktoren ist der Grund, dass Wohneigentum gerade jetzt für viele Bürger besonders attraktiv ist.

Auch für Investoren ist der deutsche Immobilienmarkt zurzeit besonders reizvoll, gilt er doch als „sicherer Hafen“.

Vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten steigen gleichzeitig seit einigen Jahren sowohl die Mieten als auch die Preise für Eigentumswohnungen stark an. So ermittelte die Bundesbank für 125 deutsche Städte im Jahr 2012 eine durchschnittliche Steigerung der Preise von Wohneigentum um 5,25% nach einem Anstieg von 5,5% im Vorjahr.

 

Zudem ist der Mietwohnungsbau angesprungen. So steigen laut aktuellen Angaben des statistischen Bundesamtes die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 13,3%. Im Ergebnis hat es den Anschein, als ob die Geschäftslage im Wohnungs- und Immobilienmarkt im Jahr 2013 nahtlos an die des Jahres 2012 anknüpft.

Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in der Bundespolitik nieder. Jahrzehntelang war das Thema „Wohnungspolitik“ tot. Angesichts stark steigender Mieten drängt es zurück auf die Agenda. Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Herr Ramsauer, erläuterte am 22. März 2013 in einem Artikel in der FAZ, dass das Thema Wohnen wieder in den politischen Mittelpunkt rückt. Der Minister ist der Auffassung, dass ein wohnungsbaupolitischer Dreiklang aus einer Stärkung der Wohnungsbauinvestitionen, einer Renaissance des Sozialen Wohnungsbaus und einer mietrechtlichen und sozialpolitischen Flankierung benötigt wird. Denn „Wohnen“ ist ein zentrales individuelles Grundbedürfnis und Aufgabe der Politik muss es sein, überall im Land eine bestmögliche Wohnraumversorgung zu sichern.

Meines Erachtens sind dies gute Rahmenbedingungen für unsere Branche. Sollten Sie aufgrund der veränderten Herausforderungen die Notwendigkeit sehen, Themen der Aus- und Weiterbildung mit uns diskutieren zu wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Es grüßt herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey

 

 

 


  
 

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